Montag, 4. Juni 2007

Deutsche Einlage – Ein „typischer“ Tag in China???

Montag, der 4. Juni, nach meinem ersten Wochenende hier in China, welches ich ab Samstagnachmittag ausschliesslich alleine verbrachte, wartete ich vor meiner Wohnung auf das Firmenauto. Pünktlich, wie immer, kam der Mini-Van angefahren. In der Firma angekommen, gingen wir direkt in die Kantine zum Frühstück. Wie jedem Morgen, ass ich ein Schinken-Ei Sandwich. Schon während dem Essen erzählte man, dass im Büro übers Wochenende was passiert sei. Und als wir dann dort hin wollten, sahen wir auch was. In Informatikabteilung brach in der Nacht auf Montag ein Feuer aus und das ganze Bürogebäude war noch abgesperrt. Also hiess es erstmal in der brütenden Hitze zu warten.

Bald klingelte aber schon mein Handy und ich musste los, denn auf dem Tagesplan stand der Besuch einer Automationsmesse, in Sheng Zhen. Also liessen wir das nach Rauch stinkende Büro zurück und verliessen die Firma in einem VW Passat.

Die Messe war, naja, interessant. Alles in Chinesisch…. Zum Glück sind wir dort nicht sehr lange geblieben. Zur Mittagszeit verliessen wir das Messegelände wieder um in der Stadt, welche übrigens riesig ist, Mittag zu essen. Zuerst mussten wir aber noch die Tauben des Chefs abholen, welche er voller Stolz aus Holland importiert und züchtet. Also mit der armen Taube in einer Kartonschachtel im Auto begaben wir uns dann auf die Suche nach einem Restaurante. Nach einem „knochigem“ Chinesischen Essen brachen wir dann auf, zurück nach Zhongshan. Nach ca. 10 min im Stadtverkehr, leuchtete schon das erste mal das Öllämpchen des Autos auf, und darauf stieg auch gleich die Klimaanlage aus. Dies führt natürlich zu einer unhaushaltbaren Hitze im Auto. So bemerkte dann endlich auch der Fahrer, dass mit dem Auto was nicht stimmen kann. Nachdem er den Motor untersuchte, meinte er das Auto müsste zuerst repariert werden bevor wir weiterfahren können. Also gingen wir kurz entschlossen in das gegenüberliegende Kentucky Fried Chicken – KFC um uns noch ein Dessert zu gönnen und zu warten. Nach ca. 15 min rief der Fahrer an und meinte es würde mindestens noch eine Stunde dauern, bis das Auto wieder fahrbereit ist.
Also Zeitvertreiben in China kann amüsant sein. Zuerst Window-Shopping… danach Pool-Billiard und schon sind ca. 90 min vorüber. Dann zurück ins Büro um dort dem Chef Bericht zu erstatten. Endlich konnte auch die sicherlich leidende Taube aus ihrer Schachtel befreit werden. Weil es nun schon 6 Uhr abends war, begaben wir uns zurück in unsere Wohnung und anschliessend zum Nachtessen. Wie immer konnte ich mich nicht wehren und wurde schon wieder eingeladen. Nach dem Essen fragte mich mein überaus netter Chef schon wieder, ob ich nicht noch Lust auf eine Massage hätte. Dies mal konnte ich ihm kaum widersprechen. Daher rasch ins Massagecenter, welche übrigens von der Regierung subventioniert werden damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine Stunde Massage, welche teilweise sehr entspannend war aber teilweise auch etwas kitzlig. Eine Stunde Massage kostet hier dann ungefähr fünf Franken, so dass ich wohl diese Erholung nun öfters geniessen werde.

Voll entspann bin ich gerade um halb 10 Uhr abends, am schreiben dieses kleines Berichtes und werde ihn dann morgen früh online stellen!

Pics folgen bald!!!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ah, am thom isch ds änglisch ou ds müehsam worde :-)

Tom hat gesagt…

ne nit zmüehsam! i ha nur zwenig zit gha hüt morge, und in dütsch galt glich no schneller! vorallem gits es paar wo die site bseuche wo kei englisch chei! und no e witere grund isch, dass wenn öpper vo der firma do die site fingt, denn chei si nit alles verstoh! - sust wär natürlich aues in englisch!